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Wanderwoche der 3b & 3c im Wallis

Die Klassen 3b und 3c waren in der Wanderwoche im Wallis unterwegs. Trotz des wechselhaften Wetters gab es ein abwechslungsreiches und spannendes Programm.

Unsere Wanderwoche begann mit der individuellen Anreise nach Arth-Goldau. Von hier nahmen wir via Andermatt und Mörel Kurs auf die Riederfurka, nahe des Aletschgletschers. Mit der Gondelbahn von Mörel erreichten wir die Riederalp. Dort begann unsere Wanderung zum Riederhorn, da wir unsere Unterkunft beziehen konnten. Es windete stark, doch die Aussicht war beeindruckend. Im Lagerhaus – der Villa Cassel des Umweltbildungszentrums der Stiftung Pro Natura – angekommen, erhielten wir eine Führung und erkundeten unsere Zimmer. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir im Gemeinschaftsraum, wo wir hitzig und freudig Tischtennis spielten oder wir unterhielten uns in unseren Zimmern mit Gesellschaftsspielen. Es war der erste aufregende und abwechslungsreiche Tag in den Bergen.

Es gab einen Ping-Pong-Abend...wen wundert's?

Schüler, Klasse 3b & 3c

Am zweiten Tag des Lagers erfolgte die ausgedehnte Wanderung Richtung Bettmerhorn. Die Wanderung Richtung Bergstation dauerte ungefähr 3 Stunden. Auf dem Weg sichteten wir zahlreiche Gemsen; offensichtlich waren Weibchen und ein Jungtier auf der Suche nach Nahrung. Auf der Bergstation kam dann die grosse Enttäuschung: der Weg auf den Gipfel des Bettmerhorns wurde wegen Schneefalls und damit drohender Rutschgefahr geschlossen. Bei schlechter Witterung stärkten wir uns mit Pommes frites und Chicken Nuggets im UFO-artigen Bergrestaurant. Endlich: wieder eine neue Tischtennis-Klassenschlacht.

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Aletschgletscher unter dramatischem Morgenhimmel

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Hier hat’s uns gemundet: im Speisesaal der Villa Cassel

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Unser «Lagerhaus» auf der Riederfurka: die Villa Cassel des Pro Natura Zentrums Aletsch

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Im Seilpark «Baschweri»: Aus luftiger Höhe zurück auf sicherem Boden.

Während die Klasse 3c am Morgen des Mittwochs mit Kartenspielen «Teambuilding» betrieb – wobei Uno wiederum hitzige Köpfe verursachte –, zog die 3b Richtung Seilpark. Endlich herrschten bessere Wetterbedingungen und wir bewiesen unseren Mut und unsere Geschicklichkeit im Seilpark; dabei blieb der Spass nicht «in den Seilen hängen». Die Stärkung erfolgte aus dem Rucksack auf dem Spielplatz. Auf dem Marsch heimwärts begleitete uns die Sonne. An diesem Abend gab es das beste Abendessen der Woche (manche vermissten das Fleisch doch etwas). 

Am Donnerstag wäre die grosse Wanderung auf den Gletscher vorgesehen gewesen, doch die Bergführer entschieden aufgrund der prekären Wettersituation, diese abzusagen… und so blieben wir im Bett?! Nein, wir fuhren ins Schwimmbad nach Brig. Wasser von oben und um uns herum: im Flussbad drehten wir unsere Runden oder köpfelten Acapulco-mässig ins Becken. Anschliessend erkundeten wir die Altstadt Brigs auf eigene Faust. Letztlich eine gelungene Alternative! 

Und schon stand der Tag der Abreise vor der Tür. Die Frühaufsteher unternahmen mit Frau Zbinden und Herrn Scherer eine Wildtierbeobachtungs-Tour. Dann verfrachteten wir alle Rucksäcke und Rollkoffer talwärts und machten uns zu Fuss auf den Heimweg. Zur Verpflegung plünderten wir die Volg-Läden und Bäckereien von Mörel. Somit endete eine wetterwendige, aber sehr stimmungsvolle Wanderwoche mit den verantwortlichen Lehrpersonen: Michèle Zbinden, Simon Bachmann, Mirco Scherer und Marc von Moos.

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