Projekte

Projektwoche Reloaded

Da war sie wieder, die Projektwoche – und mit ihr die Vorfreude unserer Lernenden. Mitte April 2026 arbeiteten alle Klassen fächerübergreifend an Themen, die im regulären Schulalltag oft zu kurz kommen. Die Projektwoche bietet Raum, Neues auszuprobieren und sich vertieft mit speziellen Fragestellungen auseinanderzusetzen.

Projektwoche der 1. Klassen 

Schülerbericht von Jamie, Olivia und Milina, 1. Klasse

Wir fanden die Projektwoche spannend und sehr abwechslungsreich. Besonders gefallen hat uns, dass wir frei, kreativ und selbstständig an unseren Ideen arbeiten durften. Die Zusammenarbeit mit dem professionellen Videoproduzenten Pablo Calisaya war eine tolle und lehrreiche Erfahrung. Wir hoffen, dass die Blocktage weiterhin so unterhaltsam bleiben und freuen uns schon jetzt auf die nächste Blockwoche am Gymnasium Immensee.

Den Ausflug im Bourbaki-Panorama konnten wir ohne Prüfungsstress geniessen.

Jamie, Olivia & Milina, 1. Klasse

Schülerbericht von Tim, Gennady und Cathie, 1. Klasse

Uns hat an den Blocktagen die gemeinsame Arbeit in der Gruppe sehr gefallen und dass wir frei, kreativ und selbständig unsere Ideen umsetzen konnten. Auch fanden wir die Exkursion extrem spannend. Das Bourbaki Panorama war ein Einblick in die Vergangenheit und sehr spannend gestaltet. Die Schifffahrt nach Hertenstein war sehr entspannend. Uns hatten diese Tage sehr viel Freude bereitet.

Der Film «Bonschuur Ticino» war aufregend und cool und es gab viel zu lachen.

Tim, Gennady und Cathie, 1. Klasse

Projektwoche der 2. Klassen - Vorhang auf für das Theater 

Die Theaterprojektwoche führte die 2. Klassen intensiv in die Welt des Schauspiels: Von ersten Ideen über Proben bis zur Aufführung im Theater Duo Fischbach arbeiteten die Jugendlichen kreativ und selbstständig an ihren eigenen Stücken. Höhepunkt war die Präsentation am Donnerstag, bevor die Woche mit einer Exkursion ins Schauspielhaus Zürich endete. Eine bereichernde Erfahrung, die Teamgeist, Kreativität und Bühnenpräsenz spürbar stärkte.

Weitere Einblicke ins Theaterprojekt gibt’s hier im Theater-Blog.

1 / 3

2 / 3

3 / 3

1 / 3

2 / 3

3 / 3

Projektwoche der 3. Klassen - Politik, Medien und Soziales: Mitreden, Mitgestalten, Mitentscheiden

Wie soll der Umgang mit Smartphones am Gymnasium Immensee in Zukunft aussehen? Diese Frage stand im Zentrum der diesjährigen Projektwoche der 3. Klassen – und sie wurde nicht theoretisch diskutiert, sondern konkret und demokratisch bearbeitet.

Im Rahmen der Projektwoche setzten sich die Lernenden intensiv mit einem Thema auseinander, das ihren Schulalltag direkt betrifft: die Nutzung von Smartphones. Dabei ging es nicht nur um persönliche Vorlieben, sondern auch um gesellschaftliche Debatten, schulische Herausforderungen und die Frage nach Verantwortung im digitalen Zeitalter.

 

Vom Diskutieren zum Entscheiden

Die Woche war klar strukturiert: Nach einer thematischen Einführung in aktuelle gesellschaftliche und politische Diskussionen rund um Smartphones erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler eigene Positionen. In Gruppen sammelten sie Themen, klärten Bedürfnisse und Interessen und entwickelten konkrete Vorschläge für den Schulalltag. Ein zentraler Bestandteil war die Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken:

Smartphones bieten Zugang zu Informationen, erleichtern Kommunikation und Organisation – gleichzeitig bergen sie Ablenkungspotenzial und können das soziale Miteinander beeinflussen.

Lernende der 3. Klasse

Ziel war es, diese Spannungsfelder differenziert zu betrachten und darauf aufbauend tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Echte Partizipation im Schulalltag

Besonders hervorzuheben ist der partizipative Ansatz der Woche. Die Lernenden konnten ihre eigenen Bedürfnisse und Meinungen einbringen, in Gruppen vertreten und weiterentwickeln. Sie erlebten, was es bedeutet, in einem demokratischen Prozess Kompromisse zu finden und Mehrheiten zu organisieren.

Am Ende der Woche wurden die erarbeiteten Forderungen im Plenum präsentiert, diskutiert und zur Abstimmung gebracht. Ziel war es, gemeinsam drei zentrale Forderungen an die Schulleitung zu formulieren, die als Grundlage für zukünftige Regelungen dienen sollen.

Abwechslung zwischen Denken, Erleben und Bewegung

Neben der intensiven inhaltlichen Arbeit bot die Projektwoche auch bewusst gesetzte Ausgleichsmomente: Am Mittwoch besuchten die Lernenden das Museum für Kommunikation, wo sie sich auf interaktive Weise mit Kommunikation – analog und digital – auseinandersetzen konnten. Dieser Perspektivenwechsel ergänzte die schulischen Diskussionen auf anschauliche Weise.

1 / 2

2 / 2

Konkrete Ergebnisse der Lernenden

Die verabschiedeten Forderungen zeigen, wie differenziert sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema auseinandergesetzt haben:

  • Eine Forderung zielt auf Motivation und Selbstkontrolle ab: Wer sein Smartphone freiwillig den ganzen Tag abgibt, soll dafür belohnt werden. Dies soll helfen, das eigene Nutzungsverhalten bewusster zu steuern und mögliche Abhängigkeiten zu reduzieren.

  • Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Vertrauen und Eigenverantwortung: Die Lernenden wünschen sich, ihre Smartphones in allen Pausen nutzen zu dürfen. Dahinter steht die Überzeugung, dass Selbstverantwortung nur dann gelernt werden kann, wenn auch entsprechende Freiräume bestehen.

  • Gleichzeitig wurde auch die Bedeutung von smartphonefreien sozialen Räumen betont: Mehr Angebote für gemeinsame Aktivitäten wie Gesellschaftsspiele sollen den direkten Austausch fördern und Alternativen zur digitalen Nutzung schaffen.

Diese Forderungen zeigen, dass es den Lernenden nicht um ein „Alles oder Nichts“ geht, sondern um einen ausgewogenen Umgang mit digitalen Medien.

Ein Lernprozess über das Thema hinaus

Neben den inhaltlichen Ergebnissen war die Projektwoche auch methodisch wertvoll. Die Lernenden lernten, Argumente zu entwickeln, zu strukturieren und überzeugend zu präsentieren. Sie übten, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und respektvoll zu diskutieren. Für die Schule insgesamt bietet die Woche wichtige Impulse.

Ausblick

Die erarbeiteten Forderungen werden nun von der Schulleitung geprüft und bilden die Grundlage für mögliche Anpassungen der Handyregeln für das Mittelgymnasium. Unabhängig vom konkreten Ausgang bleibt die Projektwoche ein Beispiel dafür, wie Schule als demokratischer Lernort funktionieren kann: durch Mitbestimmung, Dialog und gemeinsames Nachdenken über zentrale Fragen des Zusammenlebens.

Ich habe erlebt, dass Lernende bereit und fähig sind, Verantwortung zu übernehmen und aktiv an der Gestaltung ihres Umfelds mitzuwirken.

Dr. Lukas Tobler, Fachlehrer für Geschichte und Politik

Fünft-Klässlerinnen und -Klässler entdecken die Zukunft: KI, Ressourcen und neue Perspektiven

In der diesjährigen Technikwoche erhielten die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen spannende Einblicke in zentrale Zukunftsthemen. Ein besonderer Fokus lag auf der künstlichen Intelligenz: Die Jugendlichen setzten sich nicht nur mit ihren Möglichkeiten auseinander, sondern lernten auch, wie man KI kritisch hinterfragt und gezielt „überlisten“ kann.

Ein weiteres wichtiges Thema war der Umgang mit Ressourcen. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, was mit unserem Abfall geschieht, welche Energiemengen darin stecken und wie Rohstoffe möglichst umweltfreundlich gewonnen werden können. Diese Inhalte regten zum Nachdenken über den eigenen Konsum und nachhaltige Lebensweisen an.

Auch der Einblick in die Welt der Hochschulen war ein Highlight. Besuche und Präsentationen von Institutionen wie der ETH Zürich und der ZHAW vermittelten ein anschauliches Bild von technischen Studiengängen und Berufsperspektiven. Besonders gut kam zum Beispiel auch das Angebot „Avatik“ bei Schülerinnen an, das Innovation und Praxisnähe verbindet.

1 / 6

2 / 6

3 / 6

4 / 6

5 / 6

6 / 6

1 / 6

2 / 6

3 / 6

4 / 6

5 / 6

6 / 6

Praktisches Arbeiten kam nicht zu kurz: In verschiedenen Workshops konnten die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden, ausprobieren und Spass dabei haben. Sie bauten eigene Boomboxen oder konstruierten sogenannte „Dancebots“. Ein weiterer Höhepunkt war der Brückenbau-Wettbewerb, bei dem Kreativität und technisches Geschick gefragt waren – die stabilste Konstruktion wurde prämiert!

Abgerundet wurde die Woche durch Diskussionen zu ethischen Fragestellungen im Zusammenhang mit neuen Technologien. Dabei ging es unter anderem um Verantwortung, Chancen und Risiken des technischen Fortschritts.

1 / 6

2 / 6

3 / 6

4 / 6

5 / 6

6 / 6

1 / 6

2 / 6

3 / 6

4 / 6

5 / 6

6 / 6

Insgesamt war die Technikwoche eine abwechslungsreiche und lehrreiche Erfahrung, die bei uns auf grosse Begeisterung stiess und uns neue Perspektiven für mögliche Berufswege eröffnete.

Lernende der 5. Klasse

FAQKontakt Document Paragraph Text Image 2 Streamline Icon: https://streamlinehq.com BlogJobs