Meet the Professionals: Dermacenter
Wie weiter nach dem Gymi? Das Gymnasium Immensee vermittelt zusammen mit dem Rotary Club konkrete Einblicke in mögliche Berufsfelder – zum Beispiel im Dermacenter in Küssnacht am Rigi.

Die Assistenzärztin Julia Schiltknecht vermittelte Informationen über das Medizinstudium aus erster Hand.
Die Entwicklung des Dermacenters Küssnacht ist ebenso beeindruckend wie die Vielfalt der dermatologischen Arbeit. Sechs Maturand:innen des Gymi Immensee erhielten Einblick in modernste Geräte für Laser- und Lichttherapien sowie in einen Ganzkörper-Dermascanner zur Erkennung kleinster Hautveränderungen. Neben dem Operationssaal gehören auch kosmetische Behandlungen und kleinere ästhetische Eingriffe zum Alltag.
Die Behandlungsmöglichkeiten haben in den letzten zwanzig Jahren enorm zugenommen.
Dr. Med. Caroline Maassen, Fachärztin Dermacenter Küssnacht
Ein so breites und komplexes Fachgebiet braucht Zeit: Rund zwölf Jahre dauert es, bis jemand das Facharztdiplom in Dermatologie erhält, ähnlich wie in den übrigen 44 medizinischen Fachrichtungen. Warum bewerben sich dennoch jährlich 6000 junge Menschen auf nur 2000 Studienplätze und nehmen den harten Numerus-Clausus-Tag sowie die hohen Belastungen im Studium und in der Assistenzzeit auf sich? Laut der angehenden Fachärztin Julia Schiltknecht sind es die Faszination für den menschlichen Körper, das Interesse am Menschen und der Reiz, sich ganzheitlich herausfordern zu lassen. Trotz langer Ausbildungszeit schätzt sie die Freiheiten, die Gemeinschaft und die vielen spannenden Momente im Studium. Vor allem aber überzeugt die Sinnhaftigkeit der Arbeit, eine Begeisterung, die sich weniger erklären als vielmehr spüren lässt.

Alles klar? Ausschnitt aus einer ehemaligen Numerus-Clausus Prüfung im Fach Medizin
Was mir wirklich Mühe macht, ist, wie unbekümmert vor allem auch jüngere Menschen mit der Sonneneinstrahlung umgehen, ja sogar in den sozialen Medien mit Sonnenbrandsymptomen prahlen.
Dr. Med. Caroline Maassen, Fachärztin Dermacenter Küssnacht



