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In den letzten zwei Schuljahren wird allein oder in einer Gruppe eine grössere Arbeit verfasst und mündlich präsentiert. Dies soll wissenschaftliches Arbeiten üben und das Vertiefen in ein bestimmtes Gebiet fördern. Die Maturaarbeit wird für den Abschluss bewertet. Diese Arbeit soll sie mit den Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens und der Informationsverarbeitung vertraut machen.
Mit der Maturaarbeit soll eine präzise Fragestellung selbstständig behandelt werden. Das Thema soll in der Regel fächerübergreifend sein.
Ungeeignet sind zu allgemein gefasste Themen. Die Schüler sollen das Thema bezüglich Fragestellung möglichst einschränken.
Beispiele:
- Thema: Das Drogenproblem in der Schweiz.
ungeeignet, zu weit gefasst, zu vage, zu ungenau
- Thema: Welche Massnahmen treffen Institutionen der Stadt Luzern im Zusammenhang mit Suchtproblemen? Versuch einer Leistungsbilanz und Auswertung.
geeignet
Zur erfolgreichen Lösung der Fragestellung gehören:
1) eigene Recherchen (Quelleninterpretationen, Experimente, Befragungen),
2) deren Verarbeitung zu schlüssigen Resultaten,
3) eine selbstständige Bewertung des Erreichten.
Die Maturaarbeit wird in aller Regel von einer Lehrperson betreut. Am Schluss erfolgt eine öffentliche Präsentation. In aller Regel verfassen die Schülerinnen und Schüler die Arbeit im 2. Semester der 5. Klasse oder im 1. Semester des Maturajahrs.
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